Unruhen sind nicht sinnlos – sie sind politisch motiviert
Wer Riots und Plünderungen als kriminelle Gewalt abtut, verkennt ihre Geschichte: Rebellionen auf der Straße haben die Macht des Staates immer wieder herausgefordert. Ein Kommentar von Judy Cox. Der Anführer der Bürgerrechtsbewegung, Martin Luther King, erklärte1967 in einer Rede, dass Riots letztlich die Sprache der Ungehörten sind. Seine Einstellung zu gewalttätigem Protest wird heutzutage vollkommen verzerrt dargestellt. Inzwischen gilt King zu Unrecht als Vorbild für ausschließlich friedliche Protestbewegungen. Ausgerechnet jene Heuchler, die Personen wie Martin Luther King verehren, verurteilen…


