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Der Widerstand gegen die rechte Hetze nimmt zu: Zwischen 8.000 und 10.000 Menschen nahmen am 18. Juni an der Lichterkette um das Parlament teil. Die zwei Veranstalterinnen, Romy Grasgruber und Maria Sofaly, hatten – ebenfalls entsetzt vom FP-Wahlkampf – über die Internetplattform Facebook zu einer Aktion für Menschenwürde und Zivilcourage aufgerufen. Die bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Leuten – vom Demo-erfahrenen Studenten bis zur verärgerten älteren Dame - setzte ein klares Zeichen gegen Graf, Strache & Co.
Anlässlich des EU-Wahlkampfabschlusses der FPÖ am 4. Juni fand am Viktor Adler Markt eine spontane antifaschistische Gegenkundgebung statt. Es nahm eine bunte Mischung von über 200 Frauen und Männern jeglicher Hautfarbe und jeglichen Alters teil.
Am 14. Mai fand eine Gegendemonstration gegen die geplante Hetzdemo der \"Bürgerinitiative Dammstraße\" statt. Diese Bürgerinitiative richtet sich gegen den Ausbau eines islamischen Gebetshauses und wird von FPÖ - allen voran HC Strache - und Neonazi-Gruppierungen unterstützt.
Ein breites Bündnis (www.solidarisieren.at) rief zum antifaschistischen Protest und zur Solidarität mit Musliminnen und Muslimen auf. Zu dieser Gegendemo kamen mehr Menschen als zu HC Strache, was einen Erfolge darstellt - doch der Widerstand gegen Faschismus, Rassismus und Islamophobie muss weiter gehen!
Der NATO-Gipfel in Straßburg zwischen 3. und 5. April ging dank internationaler Beteiligung nicht ohne Proteste vorüber. Neben der Großdemonstration in Straßburg am 4. April, an der etwa 20 000 Menschen teilnahmen, und der Demonstration in Kehl, gab es auch einen Gegengipfel der Raum für Diskussion schaffte.
Hier einige Fotos die zeigen, dass trotz der massiven Angriffe der Polizei das Demonstrationsrecht durchgesetzt wurde und sich die NATO-Kriegstreiber nicht, egal wie repressiv die Polizei vorgeht, ohne Proteste zusammensetzen können.
Am Montag, den 9. Februar waren über 30 Asylwerber aus Gambia zu demselben Termin im Gefangenenhaus Rossauer Lände vorgeladen worden.
Eine beherzte Protestaktion hat verhindert, dass Asylwerber in einer vom Innenministerium organisierten Aktion in Haft genommen und danach abgeschoben werden.
Am 12. Jänner 2009 fand vor der Uni Wien eine Protestaktion in Solidarität mit den Menschen in Gaza statt. Inspiriert wurde sie von Muntadhar al Seidi, einem irakischen Journalisten, der George Bush bei seinem letzten Irakbesuch mit Schuhen beworfen hat - als Ausdruck für den Hass und die Verachtung gegenüber dem amerikanischen Präsidenten. So wurde bei diesem Protest das Plakat mit dem Massenmörder Bush auch von uns mit Schuhen beworfen.
Am 2. Jänner und am 5. Jänner 2009 fanden in zahlreichen Städten weltweit Demonstrationen gegen die israelischen Angriffe auf Gaza statt. Mehrere tausend Menschen protestierten an diesen Tagen auch in Wien. Am 6. Jänner wurde vor der UNO-City protestiert.
Am 7. November 2008 marschierten Tausende Siemensarbeiter und -arbeiterinnen zum Siemenswerk in Wien Floridsdorf, wo dann eine Betriebsversammlung stattfand. Der Grund dafür war, dass der Siemensvorstand dem Betriebsrat eine Liste von knapp 500 Namen von zu entlassenden ArbeiterInnen überreichte, während gleichzeitig der Presse mitgeteilt wurde, dass es keinen Plan für einen Jobabbau gäbe.
Am 5. November 2008 fand ein internationaler Aktionstag gegen die Ökonomisierung der Bildung statt. An der Uni Wien fanden sich bereits zum ersten Workshop um 9 Uhr 25 Studierende im Campus ein, um gemeinsam die aktuelle Wirtschaftskrise und damit die Fehler des kapitalistischen Systems zu untersuchen. Anschließend fand ein Workshop zur Ökonomisierung der Bildung und alternativen Bildungsmethoden statt.
Aus diesen Workshops heraus formierte sich ein Lesekreis zum Kapital von Karl Marx.
Nach der Aktion am Nachmittag, während welcher die Studierenden die ungerechte Verteilung der Finanzmittel von Seiten des Staates ankreideten und von der Uni zur Börse zogen, besuchten am Abend noch über 100 Leute die Veranstaltung von Linkswende (Kapitalismus funktioniert nicht. Warum wir demokratische Planung brauchen) im AAI. Der Aktionstag wurde dann mit einem Plenum im Rahmen des Widerstandscafes (im Einbaumöbel) abgeschlossen.
Der diesjährige Kongress von Linkswende MarxIsMuss 2008 war mit knapp 150 Gästen der bisher größte dieser Art. Hochkarätige SprecherInnen aus dem In- und Ausland und konstruktive Diskussionen machten den Kongress zu einem großartigen Ereignis.
Infos: www.linkswende.org/Kongress
Am 10.10. fand zum ersten Mal der Tag des Bleiberechts statt. Linkswende beteiligte sich sowohl am Sesselmeer, das aufzeigte, dass es in Österreich nicht an Platz für Immigranten fehlt, als auch an der Demonstration für Bewegungs- und Bleibefreiheit und forderte die Abschaffung des Fremdenrechtspakets von 2005 und die Einführung eines allgemeinen Bleiberechts.
Der § 278a des Strafgesetzbuches kam bisher ein Mal zum Einsatz und führte dazu, dass unschuldige AktivistInnen 106 Tage in Untersuchungshaft gesteckt wurden. Im September 2008 fand deshalb eine Demonstration zur Abschaffung dieses Paragraphen statt.
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Auch 2008 beteiligten sich Linkswende-Mitglieder am jährlich stattfindenden Marxism Festival of Resistance im Juli in London. Tausende von Menschen besuchten das von der Socialist Workers Party organisierte Festival.
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Zum zweiten Mal protestierten Linkswende-AktivistInnen im Juli 2008 vor der ägyptischen Botschaft in Wien gegen die brutale Diktatur Mubaraks und für die Freilassung der politischen Gefangenen in Ägypten.
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Linkswende-Mitglieder fuhren auch im April 2008 wieder nach Kairo, um sich an der Kairo Konferenz gegen Imperialismus und Diktatur zu beteiligen.
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Etwa 100 AktivistInnen aus Wien fuhren mit Linkswende im Juli 2008 nach Rostock, um dort gemeinsam mit Zehntausenden gegen den G8-Gipfel und die Politik seiner Beteiligten zu protestieren.
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Im Juni 2006 besuchte der amerikanische Präsident George W. Bush Wien. Über 50.000 Menschen trugen dazu bei, ihm zu zeigen, dass er nicht willkommen ist.
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Am 15. Juli 2003 ermordeten sechs Polizisten mit Hilfe dreier Sanitäter Seibane Wague, indem sie ihn mit dem vollen Einsatz ihres Körpergewichts solange am Boden fixierten, bis er erstickte. Der Notarzt griff nicht ein. Linkswende protestierte gegen diesen rassistischen Mord und alle ihm vorangegangenen und noch folgenden.
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Linkswende steht für konsequenten Antikapitalismus und kämpft gegen Rassismus, Unterdrückung und soziale Ungleichheit. In diesem Sinn organisiert Linkswende diverse Aktionen und Veranstaltungen und beteiligten sich an solchen. Hier findet ihr einen kleinen Einblick in die Tätigkeit von Linkswende der letzten Jahre.
