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Österreich | Rassismus | Rechtsextremismus
Kein Platz für Antisemitismus © Linkswende Etwa 500 Menschen versammelten am Mittwoch, dem 12. September 2012, trotz strömenden Regens auf dem Wiener Schwedenplatz, um einen Flashmob gegen Antisemitismus zu veranstalten. Aufgerufen hatte das Bündnis »Jetzt Zeichen Setzen« aus Israelitischer Kultusgemeinde, den Grünen und anderen. Zwei Wochen zuvor war der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister von einem Fußballfan am Schwedenplatz antisemitisch beschimpft worden, während die Polizei tatenlos zusah. Der Vorfall ereignete sich nachdem erst im Juni am Wiener Zentralfriedhof jüdische Gräber geschändet wurden. Weiteren Anlass für Unmut lieferten die antisemitischen Karikaturen auf der Facebook-Seite des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus allen Altersgruppen hielten Plakate in die Höhe: »Kein Platz für Antisemitismus«. Ein Schüler hatte über Facebook von dem Flashmob gehört: »Ich wohne gleich um die Ecke und wollte unbedingt kommen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen«. Auch eine Gruppe von jungen Musliminnen war gekommen um Solidarität zu zeigen. Vielen war es ein besonderes Anliegen, die FPÖ und deren Rassismus im kommenden Nationalratswahlkampf zu bekämpfen. von David Heuser Weiterführender Artikel:
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