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Staatsgewalt | Rassismus | Griechenland
September - 2012 (Mi. 29.08.12) Antifaschistische Demonstration in Thessaloniki im Juni 2012. © flank.org (left) Nachdem die griechische Wirtschaft im letzten Quartal um 6,2% geschrumpft ist – und damit um weit mehr, als von der Europäischen Kommission vorhergesagt – wendet sich die Regierung nun gegen Migrantinnen und Migranten. Obwohl bei Löhnen und im öffentlichen Dienst weitere neun Millionen Euro eingespart werden sollen, scheint genug Geld locker gemacht worden zu sein, um rund um Athen acht Gefängnislager für Flüchtlinge zu bauen. Die Polizei hat bereits mehrere Einwandererviertel geräumt, ungefähr 8000 Menschen wurden dabei vertrieben. Diese vom Staat betriebene Sündenbockpolitik belohnt die Provokationen rassistischer Gewalt durch die Nazi-Partei »Goldene Morgenröte« in Kooperation mit der Polizei. Erst Mitte August wurde in Athen ein 19jähriger Iraker von rassistischen Angreifern ermordet. Das Aushungern der griechischen Bevölkerung durch EU und IWF lässt nicht nur Millionen in die Armut abrutschen, sondern versetzt das Land damit auch in eine Lage, in der Rassismus und Faschismus gedeihen können. Zu allen Artikeln dieser Ausgabe Weiterführende Artikel:
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