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Österreich | Soziales | Bildung

Juli/August - 2012 (Di. 19.06.12)    
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Am 11. Juni hielten Kindergartenangestellte auf dem Ballhausplatz eine Kundgebung ab, um auf ihre miserablen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. So fehlen allein in Wien 450 Kindergarten- und Hort-Pädagogen und Pädagoginnen, in ganz Österreich 1.000, und das trotz Betreuungsschlüsseln von teilweise 1:25. Aufgrund solcher Arbeitsbedingungen beschließt ein Großteil der in Ausbildung Befindlichen, gar nicht in einem Kindergarten zu arbeiten. Obwohl die Wiener Stadtregierung die Absicht geäußert hat, für jedes Kind einen Kindergartenplatz bereitzustellen, werden den Elementarpädagogen und -pädagoginnen kaum Rechte zugestanden. Gefordert werden österreichweit gleiche Regelungen, bessere Rahmenverhältnisse für Kinder und Betreuungspersonal und höhere Löhne. Im Herbst sollen bundesweite Proteste folgen, auf dass die zuständigen Politiker ihren frommen Absichtserklärungen Taten folgen lassen.

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