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Arbeitskampf | Staatsgewalt | Spanien
Juli/August - 2012 Ein großartiger Streik von 8.000 Minenarbeiterinnen und -arbeitern bringt Nordspanien zum Stillstand. Um gegen Einschnitte bei der Subventionierung der Bergbauindustrie zu protestieren wurden Barrikaden errichtet, 16 Hauptstraßen blockiert, Züge gestoppt und der Polizei Kämpfe geliefert, wobei selbstgebastelte Raketenwerfer und Kartoffelkanonen zum Einsatz kamen. Die geplanten Kürzungen würden die Bergbauindustrie in der Region zum Tode verurteilen. Der Gewerkschafter Jose Angel Fernandez sagte den Medien, die Kumpels hätten »starke Taktiken« beschlossen, weil die Polizei sie mit Tränengas und Schlagstöcken angegriffen habe. Zehntausend demonstrierten in Madrid in Solidarität mit den Streikenden. Schon Anfang Juni waren in Madrid mehrere tausend Bergarbeiter mit der Polizei zusammengestoßen. Die Gewerkschaft CGT hat zu einem Generalstreik im Herbst gegen Bankenhilfen, Ausgabenkürzungen und Angriffe auf die Rechte der Lohnabhängigen aufgerufen. Zu allen Artikeln dieser Ausgabe |
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