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Protest | Staatsgewalt | Revolution | Afrika

Lasst die AktivistInnen frei!
Protest vor der Botschaft von Simbabwe in Wien




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Sechs Aktivisten und Aktivistinnen droht eine Anklage und schwere Haftstrafe, weil sie einen Filmabend zum Arabischen Frühling besuchten. Die sechs waren unter den 50 die verhaftet wurden als die Polizei ein Treffen der International Socialist Organization (ISO) im Februar letzten Jahres gestürmt hatte. Die Anklage war so schwach, dass die Angeklagten forderten sie fallen zu lassen. Die Weigerung des Gerichts dies zu tun zeigt die Entschlossenheit der Regierung ihre Opposition zum Schweigen zu bringen.

Die Mugabe-Diktatur hat in ihrer Panik, das gleiche Schicksal zu erleiden wie Mubarak oder Gaddafi, gegen Menschenrechts- und Demokratieaktivisten und Aktivistinnen losgeschlagen. Gewerkschafter, Linke, Leute, die sich für Frauenrechte oder Schuldenstreichung engagieren, wurden verhaftet, weil sie sich einen Film über die ägyptische Revolution angesehen hatten. Trotz einer massiven, internationalen Kampagne sind immer noch sechs Personen aus dieser Gruppe in Haft:
  • Frauenrechtsaktivistin Antonater Choto
  • Welcome Zimuto and Eddson Chakuma von der Simbabwe National Students Union (ZINASU)
  • Gewerkschaftsaktivist Tatenda Mombeyarara
  • Arbeiter-Anwalt Munyaradzi Gwisai von der International Socialist Organization
  • Hopewell Gumbo von der Kampagne zur Streichung der Schulden (Anti-Debt Campaign)
Aktivisten auf der ganzen Welt müssen sich klar gegen diese Verhöhnung der Gerechtigkeit aussprechen!
Wir fordern die Anklage sofort fallen zu lassen und die Freilassung dieser Aktivisten und Aktivistinnen!de-AT

Weiterführender Artikel:

Botschaft von SimbabweAT
(zum Stadtplan)
Munyaradzi_Gwisai: Arbeiter-Anwalt Munyaradzi Gwisai von der International Socialist Organisation