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Februar - 2012 (Di. 14.02.12)
Der klirrenden Kälte zum trotz versammelten sich rund 500 DemonstrantInnen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen um gemeinsam ein deutliches Zeichen zu setzen. Ein Zeichen gegen den Ewiggestrigen Burschenbundball im Linzer »Palais Kaufmännischer Verein«. Maßgeblich unterstützt wurden die Ballorganisatioren von der mehrfach durch rechtsextreme Umtriebe bekannte Arminia Czernowitz – die 2010 nicht davor zurückschreckte mit einer Mutation von einem Plakat der NSDAP aus 1933 eine Veranstaltung zu bewerben. Hauptorganisator war Josef Obermayer, FPÖ Europaparlamentarier, bekannt durch die »Progromstimmung«- Aussage vom WKR-Ball.
Gegen all diese Umtriebe und zahlreiche mehr, zog die friedliche Demonstration über die Landstraße bis zum Palais um dort bei einer Zwischenkundgebung den BallbesucherInnen mit antifaschistischen Bewusstsein entgegenzutreten. Abschließend wurde in einem umliegenden Park beim Fest der Vielfalt gemeinsam mit Clara Luzia und Selbstlaut MC noch ganze 1,5 Stunden bei Tee gefeiert. Der Protest gegen den Burschenbundball und seine Legitimation durch die »Mitte« der Gesellschaft, angeführt von Landeshauptmann Josef Pühringer wird aber damit sicher nicht beendet sein! Klaus Baumgartner SJ Linz HINWEIS: LeserInnenbriefe spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wider Weiterführender Artikel:
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