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Februar - 2012 (Di. 14.02.12)
Ab Herbst 2012 müssen sich Studierende schon bis 5. September für das Wintersemester bzw. bis 5. Februar für das Sommersemester inskribieren. Eine entsprechende Gesetzesänderung ist bereits in Begutachtung. Nach Gesprächen mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) und der Universitätenkonferenz (Uniko) und der Zustimmung von der SPÖ kann die ÖVP nun diese weitere Hürde aufstellen.
Denn damit verkürzt sich die Frist um mindestend zwei Monate. Bisher konnte man sich für das Wintersemester bis Ende Oktober an den Unis einschreiben. Eine Nachfrist (bisher bis 30. November bzw. 30. April) gibt es bei der Neuregelung nur für Einzelfälle, die in einem eigenen Katalog festgelegt sind. Besonders für Schülerinnen und Schüler, die erst im Herbst die Matura schaffen, wird es schwer sich fristgerecht zu inskribieren. Aber auch ausländische Studierende, die ihre Unterlagen bis spätestens 1. September bzw. 1. Februar einreichen müssen, sind durch die verkürzte Frist schlechter gestellt. Der Versuch die Uni-Misere auf diese Weise zu »lösen« ist eine bodenlose Frechheit. Auf Kosten zukünftiger Studierender wird die Grundproblematik – nämlich die Unterfinanzierung der Unis – nicht behoben. Ganz klar geht es hier nur um eines: Junge Menschen vom Studieren abzuhalten! Zu allen Artikeln dieser Ausgabe |
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