Home Zeitung & Texte Termine Links Über uns
   
Nur Titel
Aktuelle Zeitung Zeitungs-Archiv Broschüren Online-Artikel Marxistische Klassiker Demosprüche

Februar - 2012 (Di. 14.02.12)    
       



Leo K`s Musiktipps



2009 veröffentlichte die englische Rapperin ihr aufsehenerregendes Debut »Speech Therapy« und wurde dafür u.a. mit dem Mercury Music Prize geehrt. Die BBC lobte Speech Debelle gar mit dem Prädikat »Anti-Hip-Hop mit Kultpotenzial«. Ihr soeben erschienes zweites Album »Freedom of Speech« setzt dem noch eines drauf und wird von Musikkritikern bereits jetzt als wegweisende Hip-Hop-Scheibe des Jahres 2012 gefeiert. Speech Debelle ist eben nicht bloß eine Rapperin sondern klingt wie eine echte Bandleaderin. Demnach sind die songs soundtechnisch geprägt von jazzigen drums, Rockgitarren mit Proberaum-Flair und ähnlichen Versatzstücken. Die Texte sind durchwegs voll Brisanz wenn auch »Feedom of Speech« keine rein politische Platte ist. In dem Song »Blaze up a fire« etwa macht sie die letztjährigen London-Riots zum Thema, und bekundet ihr Verständnis für die vielen Jugendlichen, die aufgrund von Perspektivlosigkeit und Zukunftsangst ihrem Ärger freien Lauf ließen. Der mächtige opener »Studio backpack rap« ist eine kritische Auseinandersetzung mit Musikerkollegen und deren sterilen voll digitalen Instant-Produktionen, wohingegen »X marks the spot« schlicht die Abrechnung mit einem untreuen Liebhaber ist. Zusammengefasst ist »Freedom of Speech« die mehr als geglückte Verbindung von selbstbewusstem Hip-Hop mit sensiblem und breitenwirksamen Pop.

Live-Tipp: Am Dienstag, 28.02.2012 tritt Speech Debelle im Porgy & Bess, 1010 Wien, Riemergasse 11 auf.

www.speechdebelle.com

Zu allen Artikeln dieser Ausgabe

       




Sende deinen Kommentar zu diesem Artikel an die Redaktion
 
Name (optional)
Email (optional)
Kommentar

Diese Seite ist KEIN Forum: Kommentare werden NICHT automatisch online gestellt. Sie werden an die Redaktion weitergeleitet und gegebenenfalls in der Printausgabe der Zeitung als LeserInnenbrief bzw. online veröffentlicht. Gebt ihr hier Namen und E-Mail Adresse an, werden wir euch in diesem Fall kontaktieren, ob wir euren Namen verwenden dürfen. Ansonsten - wie auch bei Kommentaren ohne Absender - kann der Text anonym veröffentlicht werden











Impressum linkswende@linkswende.org
0650/45 22 473