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Linke und der Nahostkonflikt: Ist Israelkritik antisemitisch?
Die breite Mobilisierung gegen den WKR-Ball, vor allem die führende Beteiligung der Israelitischen Kultusgemeinde, ermöglichte den Antifaschistinnen und Antifaschisten erstmals den Heldenplatz zu betreten – einen Meilenstein im Kampf gegen die FPÖ!
Leider ließ man es jedoch zu, dass die Haltung zu Israel die Bewegung spaltet. FPÖ-Chef Strache schlachtete das voll aus: »Und wenn dann die grünen Studenten aus dem Bündnis gegen den WKR-Ball ausgetreten sind, weil sie bei mehreren Teilnehmerorganisationen antisemitische Einstellungen erkennen mussten, na dann spricht das für sich…«
Strache versucht einen unnötigen Konflikt innerhalb seiner Gegnerschaft zu nutzen, um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen. Im Kampf gegen die FPÖ haben die unterschiedlichen Haltungen zum israelischen Staat nichts verloren.
Es ist allerdings eine heiß umstrittene Frage, wie sich die Linke im Nahostkonflikt positionieren sollte. Ist Israelkritik antisemitisch? Was ist Zionismus? Komm zum öffentlichen Gruppentreffen und diskutiere mit!
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Vorbei: Do 9.2.12 - 19:00 Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien (zum Stadtplan)
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