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Tausende protestieren gegen Ball der Holocaust-Leugner

Fr. 27.01.12    
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© linkswende.org (Oliver Martin)

Einen Durchbruch im Kampf gegen Neofaschismus bedeuteten die Proteste gegen den Ball der schlagenden Burschenschaften am 27. Jänner 2012. Ausgerechnet an diesem Tag, dem Holocaust-Gedenktag, an dem der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau gedacht wird, feierten international bekannte Holocaust-Leugner und Neofaschisten aus ganz Europa in der Wiener Hofburg, dem Amtssitz des Bundespräsidenten.

Es war ein Durchbruch, weil Polizei und Politik erstmals dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben und Proteste gegen den so genannten WKR-Ball am Heldenplatz vor der Hofburg zulassen mussten. Bislang war die Unterdrückung der Proteste oft gewalttätig und brutal ausgefallen, während Holocaust-Leugner und führende FPÖ-Vertreter unbehelligt diesen geschmacklosen Ball feiern konnten. Beeindruckend war auch die große Menge an Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich am Heldenplatz versammelte. Mindestens 6.000, wahrscheinlich mehr, kamen mit verschiedenen Demonstrationen zur Kundgebung von »Jetzt Zeichen setzen!«, die von der Israelitischen Kultusgemeinde, den Wiener Grünen und vielen anderen getragen wurde. Höhenpunkte der Kundgebung waren die Ansprachen der Holocaust-Überlebenden Dora Schimanko und des Autors Hans-Henning Scharsach.

Die verschiedenen Demonstrationen werfen allerdings auch ein unangenehmes Licht auf die historische Schwäche der antifaschistischen Bewegung – ihre Zersplitterung. Man ließ 2012 erneut zu, dass die Haltung zum israelischen Staat die Bewegung spaltet, was von der FPÖ auch ausgeschlachtet wurde. Anhänger Israels weigern sich mit Gegnern oder Kritikern Israels zusammenzuarbeiten und umgekehrt.

Dabei müsste die Bedrohung durch den Aufstieg der FPÖ Anlass genug sein, dass diese Konflikte keine Rolle spielen dürfen. Wir müssen alle verstehen, welche Gefahr von der FPÖ ausgeht und dass angesichts der anstehenden Wahlen alle Verteidiger unserer demokratischen Freiheiten ihre politischen Differenzen zur Seite legen müssen. Bei den nächsten Nationalratswahlen hoffen wir auf eine solidarische und klare Front gegen den drohenden Aufstieg der Neofaschisten.

von Manfred Ecker


Türkische Übersetzung



Viyana’da binlerce kişi soykırım inkârcılarının düzenlediği baloyu dağıttı

Avusturya’nın başkenti Viyana’da bulunan Hofburg Sarayı’nın bahçesinde, faşistlerin düzenlediği balo binlerce antifaşist tarafından protesto edildi. Faşistlerin baloyu tam da Uluslararası Yahudi Soykırımı Anma Günü’ne denk getirmesi, bardağı taşıran damla oldu.

27 Ocak günü Viyana’da neo-faşistler tarafından düzenlenen balonun binlerce kişi tarafından protesto edilerek dağıtılması, Avusturya antifaşist mücadelesinde bir dönüm noktası oluşturdu. Avrupa'nın birçok ülkesinden gelen tanınmış soykırım inkârcılarının ve faşistlerin, aynı zamanda Avusturya cumhurbaşkanının resmi çalışma ofisi olan Hofburg Sarayı’nın bahçesinde, tam da Auschwitz Toplama Kampı’nın kurtarılmasının yıldönümünde bir balo düzenlemeleri, antifaşist güçleri harekete geçirdi.

Faşistlerin her yıl düzenlediği balo, her yıl antifaşistler tarafından protesto ediliyor, ancak faşistler polis koruması altında etkinliklerini tamamlayabiliyordu. Bu yıl binlerce kişinin katılımı, polisi çaresiz bıraktı ve antifaşistler baloyu dağıtmayı başardı. Soykırımdan kurtulmayı başarmış olan Dora Schimanko ve Hans Henning Scharsach da en az 6.000 kişi olduğu tahmin edilen kitleye hitaben birer konuşma yaptı.

Bu dev gösteriye düşen gölge ise İsrail devletinin niteliği konusundaki görüş ayrılıklarının, antifaşist hareketi parçalama potansiyeline sahip olması. Oysa yükselen neo-faşist tehlike karşısında anti-faşist hareketin bir bütün olarak çıkması ve tarihsel hataların tekrarlanmaması çok büyük önem taşıyor.


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