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Jänner/Februar - 2012 (Do. 12.01.12)
Nazi-leaks.net veröffentlichte kürzlich eine Kundenliste von Thor Steinar, auf der auch E-Mail-Adressen österreichischer Polizisten zu finden waren.
Die Sprecherin des Innenministeriums, Sonja Jell, versuchte zu beruhigen, dass dies ein »legales Sportartikellabel« sei und nicht jeder Käufer gleich ein Rechtsextremist sein müsse. Man kann sich jetzt fragen ob diese Antwort unverschämt oder bloß ahnungslos war, denn auch im aktuellen Verfassungsschutzbericht wurde ausgerechnet auf die österreichische Thor Steinar Filiale in Braunau vergessen. Nach Einschätzung deutscher Verfassungsschützer gilt die Marke als »szenetypisches Erkennungs- und Abgrenzungsmerkmal«; auch seien einige Mitarbeiter Rechtsextreme. Verboten ist das Tragen der Marke im Deutschen Bundestag und in diversen Fußballstadien. Beschlagnahmungen gab es wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Nach Protesten sind Thor-Steinar-Artikel auf den Amazon-Websites nicht mehr erhältlich. Und die Marke hat genügend Ablehnung hervorgerufen, um zur Gründung einer Persiflage-Marke namens Storch Heinar zu führen. Weiterführende Artikel:
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