|
|||||||||
|
|
|||||||||
|
|||||||||
|
|||||||||
|
Jänner/Februar - 2012 (Do. 12.01.12)
Aus welchem Holz die FPÖ geschnitzt ist, zeigte sich vor kurzem in Kärnten. Der dortige Sozialreferent und FPK-Landesrat Christian Ragger strich den verbliebenen 783 Kärtner NS-Opfern die Weihnachtsabgabe.
Wen diese »unmenschliche und unwürdige Politik« trifft, machte unter anderem SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner klar: »Am 29. April 1945 (14 Tage vor Kriegsende) richtete die SS ein Massaker an der bäuerlichen Großfamilie Persmann an. 13 Familienmitglieder wurden erschossen – darunter ein sechs Monate altes Baby und eine 83-jährige Großmutter. Drei Kinder überlebten schwer verletzt – eines davon nur, weil es unter der toten Großmutter gelegen hat. Und diesem überlebenden Kind will (…) Ragger aus Kostengründen 75 Euro abschmutzen.« Man darf allerdings vermuten, dass »Kostengründe« dafür nicht ausschlaggebend sind. Da damit insgesamt mickrige 22.000 Euro eingespart werden, scheint es den Freiheitlichen eher um ein ideologisches Signal zu gehen. Christian Ragger ist in dieser Hinsicht kein Unbekannter: Er machte vor einigen Monaten schon mit der Forderung von sich hören, straffällig gewordene Jugendliche in orangen Overalls öffentlich putzen zu lassen. Aufgrund des Widerstands wurde die Kürzung mittlerweile zurück genommen. Zu allen Artikeln dieser Ausgabe |
|
|
|||||||
|
|
|||||||||
| Impressum |
linkswende@linkswende.org
0650/45 22 473 |
||||||||