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AKH-Solidaritätsaktion zeigt die Wut
Sa. 24.12.11
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Aktivisten und Aktivistinnen von Linkswende sammelten auch am Tag vor Weihnachten wieder Unterschriften gegen den geplanten Stellenabbau und die unmenschliche Arbeitsbedingungen am Wiener AKH.
Fotos von der Aktion: www.flickr.com/photos/akh-solidaritaet/ Als Ort wurde gleich der Übergang von der U-Bahn zum AKH gewählt. Die Erfahrungen waren überwältigend. Die Listen füllten sich fast wie von selbst. Gelegentlich bekamen die Aktivistinnen und Aktivisten mal eine hinderliche Krücke von AKH-Patienten in Hand gedrückt, dafür wurde die Petition schneller unterschrieben. Einige Leute waren im Vorweihnachtsstress schon vorbeigegangen und kamen zurück um doch noch zu unterschreiben. Manchmal kam ein: »Ich arbeite eh im AKH! Gib` her so eine Liste.« Die AKH-Belegschaft schmunzelte besonders über die Sprechblase »Mir reichen keine schwammigen Absichtserklärungen!«, die unter anderen für eine Foto-Session von Linkswende vorbereitet waren. Die verschiedenen Sprechblasen erhöhten die Sichtbarkeit großartig und brachte noch mehr solidarische Menschen. Ein paar von den Leuten wagten auch ein Foto. Einer von ihnen ist Medizinstudent, der eigentlich mal im AKH arbeiten wollte: »Ob wir Studierende mal eine Job finden ist derzeit eher fraglich. Durch die Einsparungen ist es aber auch fraglich, ob wir so einen Job im AKH wollen. Die Arbeitsbedingungen sind schon jetzt echt scheiße.« Touristen, die im AKH lange auf eine kurze Behandlung warten mussten, verglichen die international ähnlichen neoliberalen Entwicklungen. Kurze, spannende Gespräche untereinander und mit Umstehenden fanden statt. Die Menschen nehmen genau wahr, wofür Geld bereitgestellt wird und wie wenig Gesundheit, Soziales oder Bildung der Politik Wert ist. Eine Mitarbeiterin des AKH, die mit dem medizinischen Personal solidarisch ist, brachte es auf den Punkt: »Die Situation wird ständig mieser. Gut, dass sich jetzt endlich Widerstand formiert. Aber es braucht noch viel mehr Widerstand im AKH und überhaupt!« Weiterführende Artikel:
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