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Rechtsextremismus | Griechenland
Dezember - 2011 Griechenlands wichtigste Rechtsaußen-Partei heißt Laos. Sie bildete sich im Jahr 2000 als Abspaltung der rechten Neo Demokratia und nahm andere Rechtsaußen-Gruppen auf, darunter auch offen faschistische Organisationen. Diese schlossen auch Anhänger der faschistischen Diktatur der 1930er Jahre und der Militärdiktatur der 1960er Jahre mit ein. Eine Gruppe nannte sich Freunde Marie Le Pens in Griechenland – eine Bezugnahme auf den französischen Faschisten. Deren Anführer Makis Voridis ist nun Transportminister der neuen Regierung. Die Vorgängerregierung George Papandreous führte Gesetze ein, die Einwandererkindern die Staatsbürgerschaft gewährten. Das griechische Höchstgericht wird diese Gesetzgebung im nächsten Monat behandeln. Nun wollen die Rechtsextremen an der Regierung nur teilnehmen, wenn diese Gesetze annulliert werden. Aber auch der antifaschistische Konsens ist in Griechenland sehr stark. Die Leute erinnern sich an den Widerstand gegen die Nazi-Besatzung der 1940er Jahre. Jedes Jahr finden Demonstrationen zum Fall der Militärjunta statt. Dieses Jahr werden sie größer sein als jemals zuvor, wenn gegen die neue Regierung und ihre widerlichen Faschisten-Minister protestiert wird. Zu allen Artikeln dieser Ausgabe Weiterführende Artikel:
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