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Krieg | Imperialismus | USA | Afghanistan
Dezember - 2011 (Di. 06.12.11) Noch 2008 führten die USA, Bahrain und Pakistan eine gemeinsame Flottenübung ("Arabian Shark "08" zur U-Boot-Bekämpfung) durch.
Der NATO-Angriff auf eine pakistanische Militärbasis am 25. November hat zu einer Vertiefung der diplomatischen Krise zwischen den USA und Pakistan geführt. Die NATO hatte das Feuer auf einen pakistanischen Militärposten nahe der afghanischen Grenze eröffnet und diesen mehr als eine Stunde lang bombardiert. Mindestens 28 pakistanische Soldaten starben – beim bisher schwersten NATO-Angriff in Pakistan. Die pakistanische Regierung reagierte wütend. Die US-Routen der Nachschublieferungen für die ISAF-Truppen – sie sind überlebenswichtig für die militärische Besetzung Afghanistans – wurden kurzfristig gesperrt. Außerdem kündigte die pakistanische Regierung an, den NATO-Truppen künftig keine Militärbasen mehr für die Drohnenattacken im Grenzgebiet zur Verfügung zu stellen.
Unterstützung bekommt Pakistan von China. China bringt sich im Indischen Ozean als neue Regionalmacht in Stellung – und zeigte sich daher »tief geschockt« über den NATO-Angriff. Bereits im Mai dieses Jahres hatte China die US-Regierung davor gewarnt, Pakistan anzugreifen. Jeder Angriff auf Pakistan werde wie eine Attacke auf China gewertet. Am 17. November wies US-Präsident Barack Obama in einer Rede in Australien darauf hin, dass die USA die Vorherrschaft über den asiatischen Pazifik gegen den wachsenden Einfluss Chinas verteidigen werden. »Die Vereinigten Staaten sind eine Macht im Pazifik, und sie werden es bleiben«, so Obama. Er hob die Allianz mit Japan hervor, die ein Eckpunkt der regionalen Stabilität sei, betonte die Entschlossenheit des Alliierten Indien, »sich dem Osten zuzuwenden« und »eine größere Rolle als asiatische Macht zu spielen«, erwähnte die Stationierung amerikanischer Kriegsschiffe in Singapur und die verstärkten Besuche amerikanischer Kriegsschiffe auf den Philippinen sowie die amerikanische Garantie der Sicherheit Südkoreas. Diese Aussagen sind Ausdruck einer zunehmenden geopolitischen Rivalität zwischen den USA und China – sowohl im Westpazifik als auch im Indischen Ozean. China stockt derzeit seine Seeflotte auf. Diese könnte Experten zufolge bald die Größe der US-Seeflotte übertreffen und die USA somit ernsthaft herausfordern. von Daniel Harrasser Weiterführende Artikel:
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