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Dezember - 2011 (Di. 06.12.11)    
       


Antifaschistische demonstration am 8. Mai 2011: Widerstand gegen die fPÖ muss dauerhaft sein und sich radikal äußern.
© linkswende.org (Oliver Martin)

Nach Intervention eines Mitteilhabers der Hofburg Kongresszentrum GmbH, den Casinos Austria, und auf Druck verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen darf 2013 erstmals der WKR-Ball nicht in der staatstragenden Hofburg stattfinden. Seit 1968 feierte die rechtsextreme Vereinigung Wiener Korporationsring, darunter viele FPÖ-Funktionäre, dort ihren jährlichen Ball. Ebenso lange ist diese »Hofierung« der Rechten ein Dorn im Auge der österreichischen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dass ihr Widerstand endlich gefruchtet hat, ist als großer Erfolg zu werten.

Doch am 27. Jänner 2012 – am Holocaust-Gedenktag! – findet der WKR-Ball noch einmal in der Hofburg statt. Wiener Grüne, Israelitische Kultusgemeinde, Mauthausenkomitee und weitere Organisationen haben bereits angekündigt an diesem Tag der Befreiung von Auschwitz am Heldenplatz eine Gegenkundgebung zu veranstalten. Auch von links hat sich heuer erstmals eine koordinierte und breite »Offensive gegen Rechts« gebildet, die den WKR-Ball mit Gegenmobilisierungen ganz verhindern will.

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