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Staatsgewalt | Revolution | Afrika

April - 2011    
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Schockierende Bilder erreichen uns aus Bahrain. Regierungsanhänger bzw. sogenannte Sicherheitskräfte nehmen von Häuserdächern unbewaffnete Zivilisten ins Visier und töten Demonstranten per Kopfschuss. Einem friedlichen Aktivisten wird aus nächster Nähe ins Gesicht geschossen. Seit Wochen demonstrieren in Bahrain Angehörige der schiitischen Bevölkerungsmehrheit sowie regimekritische Sunniten gegen das Königshaus. In ihrer Panik, dass eine der Ölmonarchien fallen könnte und sich die Unruhen womöglich ausbreiten könnten, entsandte Saudi Arabien am 14. März tausend Soldaten in den Inselstaat um die Aufstände gewaltsam zu unterdrücken. Offiziell gehören diese Interventionstruppen zur »Peninsula Shield Force«. Deren Mitglieder sind die stark mit den USA verbündeten Staaten Saudi Arabien, Kuwait, Oman, Katar sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Die gleichen Scheichs und Emire, die hier gemeinsam mit aller Brutalität Oppositionsbewegungen unterdrücken, sollen nun das »arabische Gesicht« der westlichen Intervention gegen die Diktatur Gaddafis darstellen. Zu den grausamen Übergriffen des Militärs und der Geheimdienste auf unbewaffnete Zivilisten in Bahrain schweigen die USA und die westliche Kriegsallianz, während Cruise-Missiles auf libysche Städte niedergehen.

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