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Jänner/Februar - 2011
Für 24 Stunden legten die Angestellten der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe am 13. Jänner den Verkehr in Athen lahm. Grund für den Arbeitskampf: Die griechische Regierung hat ein Gesetz abgesegnet, das brutale Einsparungen im Nahverkehr vorsieht. So sollen etwa alle Löhne zwischen 1.800 und 4.000 Euro gekürzt und die Arbeiterinnen und Arbeiter gegen ihren Willen beliebig versetzt werden können. Außerdem sieht das Gesetz eine massive Fahrpreiserhöhung vor. Es soll voraussichtlich noch bis Februar im Parlament diskutiert werden.
Die Einsparungen im Verkehrsbereich waren eine Bedingung der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds für das 110 Milliarden Euro schwere Hilfspaket. Obwohl der Streik per Gericht als »illegal« eingestuft wurde und Transportminister Dimitris Reppas drohte, dass »diejenigen, die sich nicht an die Entscheidung der Justiz halten, mit Strafen rechnen müssen«, ließen sich die Angestellten nicht abschrecken und organisierten als Antwort eine Demonstration zum Parlament. Nach dem siebten (!) Generalstreik in Griechenland in nur einem Jahr liefern uns die griechischen Lohnabhängigen ein weiteres inspirierendes Beispiel für Widerstand und Kampfbereitschaft. Weiterführende Artikel:
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