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Theorie | Literatur | Frauenrechte
Wie frei ist die Frau?


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In den letzten Jahrzehnten haben Frauen viel erreicht. Es gibt den Mutterschutz, Gesetze gegen sexuelle Belästigung und rechtlichen Anspruch auf gleichen Lohn. Dass die alten Stereotypen sich verändert haben, ist gut.

Aber die neuen Frauenbilder sind nicht gerade großartig. Eine Frau soll heute Super-Mutter, Super-Karrieristin und Super-sexy-Partnerin sein. Manchmal fühlt man sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt: Armut im Alter, Doppelbelastung durch Beruf und Familie, deutlich niedrigere Löhne als Männer – Frauen werden in der Gesellschaft noch immer diskriminiert. Ausgehend von den in der Vergangenheit erkämpften Frauenrechten skizzieren die Autorinnen die Herausforderungen für Frauenemanzipation heute.

Inhaltsangabe


  • Sexismus und das System


    Judith Orr geht in ihrem Aufsatz der Frage nach, ob und inwieweit die Gleichberechtung von Frauen im Kapitalismus vollzogen ist. Ausgehend von den in der Vergangenheit erkämpften Frauenrechten skizziert sie die Herausforderungen für Frauen und Männer heute. Sie fragt nach den Perspektiven der Frauenbewegung und stellt in diesem Kontext die sozialistische Tradition vor.
  • Die neue F-Klasse


    Eine neue Generation von Feministinnen macht auf sich aufmerksam und kritisiert die alte Frauenbewegung um Alice Schwarzer. Katrin Schierbach stellt deren wichtigste Bücher vor und zieht eine kritische Bilanz der Neuveröffentlichungen.
  • Krippen schaden unseren Kindern nicht


    Außer-Haus-Betreuung sei schlecht, behaupten nicht nur rechte Politiker, sondern auch linke. Diplompsychologin Maya Cohen-Mosler kritisiert die Argumente der Krippengegner.
Judith Orr, Katrin Schierbach, Maya Mosler:
53 Seiten



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