link
Linkswende Logo
Logo Untertitel
         
Nur Titel
Österreich | Soziales | Links-Parteien

Dezember - 2007    
  eMail

Der Vorsitzende der größten ArbeiterInnenpartei Österreichs hat in Zeiten des Klassenkampfes wichtige Signale an die Basis gesandt. Spargelessen mit Haider war er, während die FPÖ den Pensionsraub vorantrieb. Ich bin davon ausgegangen, dass es ein Interesse der FPÖ gibt die politischen Verhältnisse zu verändern, erklärt er im Presseinterview. Ebenda meinte er, es sei ein Fehler gewesen die FPÖ auszugrenzen. Sieht verdammt nach Schienenliegen für eine künftige Koalition mit dem erklärten Gegner der ArbeiterInnenbewegung aus.

Bravo Gusi! Eigentor?



Ganz im Gegenteil! Es war ein guter Pass in die Tiefe, der noch nicht zum Tor geführt hat erklärt uns Gusenbauer im Interview weiter. So brauchen wir die nächsten unsozialen Angriffe von ÖVP/FPÖ im Herbst nicht zu fürchten. Die Spargelconnection, nicht der Widerstand der ArbeiterInnen kann laut Gusenbauer unsere Interessen durchsetzen. Die eigene Basis ruhig zu stellen soll ihm erlauben künftig selbst neoliberale Politik umzusetzen. Dass Gusi auch sparen will, nur halt ein bisserl anders, wissen wir seit seiner WählerInnenvertreibungsrede vor den letzten Wahlen an der Seite des Industriellen Androsch. Dieser Mann wird nie mit uns kämpfen. Wir brauchen konsequente Opposition gegen neoliberale Politik, keine Dritte- Weg-Politik à la Schröder und Blair.

Karin Wilfingseder


Zu allen Artikeln dieser Ausgabe


  eMail