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Österreich | Rassismus | Bildung | Kultur
November - 2009 © Felicitas Kruse Zu einer wundervollen Symbiose von studentischem Protest und Engagement für Flüchtlinge kam es am 31.10. im brechend vollen Audimax. Minutenlanger frenetischer Applaus, Standing Ovations und eine Stimmung, von der nachher einige erzählten, sie hätte ihnen eine Gänsehaut bereitet. Wer könnte bei den rebellischen Studierenden solche Begeisterungsstürme auslösen? Die Flüchtlingshelferin Ute Bock war zu einem Solidaritätsbesuch ins besetzte Audimax gekommen. Studierende hatten bei Viennale-Direktor Hans Hurch angefragt, ob man den Viennale-Film »Bock for President« von Houchang Allahyari und Tom-Dariusch Allahyari der diese großartige Frau porträtiert, nicht auf der Uni zeigen könnte. Was dabei herauskam, bezeichnete der Kurier als »vibrierende Atmosphäre«, Bock hätte Oscarpreisträgerin Tilda Swinton »fast zum Aschenputtel degradiert« Hurch selbst meint im Interview: »Da war der Auftritt von Tilda Swinton im Gartenbau nix dagegen!« Für die Salzburger Nachrichten war der Auftritt von Ute Bock im Audimax der »geheime Höhepunkt des Festivals«. Die anschließenden Diskussionen betonten den gemeinsamen Kampf gegen Bildungsmisere und Rassismus: Während den Banken die Milliarden »reingeschoben« würden, habe der Staat kein Geld, die Betreuung von Flüchtlingen zu finanzieren oder an den Unis Bildung zu garantieren. Der Protest für freie Bildung sei deshalb auch ein Protest gegen rassistische Regierungspolitik. Voraussichtlicher Kinostart des Films: Jänner 2010 www.bockforpresident.at unibrennt.at Zu allen Artikeln dieser Ausgabe Weiterführende Artikel:
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