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Österreich | Protest | Bildung

AudiMax geräumt


   
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Am morgen des 21.12 wurde das Audi-Max der Uni Wien auf Ansuchen des Rektorats polizeilich geräumt. Von Seiten des Rektorats werden Sicherheitsprobleme als Grund für die Räumung vorgeschoben. In Wirklichkeit ging es darum' die Proteste noch vor Weihnachten gewaltsam zu beenden. Das Rektorat hat sich damit von konstruktiven Verhandlungen um eine gemeinsame Lösung zurückgezogen.

Der Protest der Studierenden geht aber weiter. Allein in Wien sind immer noch 4 Unis besetzt. Neben zahlreichen geplanten Aktionen in diesem Semester wird vor allem der im kommenden März in Wien und Budapest stattfindende Bolognagipfel im Zeichen des Protests stehen. Rektor Winckler hat sich nun eindeutig als Verhandlungspartner disqualifiziert und sich wie schon in den letzten Jahren erneut auf die den Studierenden gegenüberliegende Seite gestellt. Es ist offensichtlich nicht möglich' eine gemeinsame Position der Universität Wien zu finden' weshalb sich Studierende nun verstärkt um die Solidarität mit Lehrenden und nicht wissenschaftlichem Personal bemühen müssen. Alle Gespräche mit dem Rektorat bzw. der Universitätsleitung müssen sofort abgebrochen werden – auch die ÖH sollte sich diesem Vorgehen anschließen.

Die Räumung des Audimax bedeutet nicht das Ende der Bewegung. Die Kriegserklärung von Seiten des Rektorats wird nicht unbeantwortet bleiben.



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