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Soziales | Wirtschaft
Juni - 2009 Der Autozulieferer Magna bietet mit den russischen Partnern Sberbank und Gaz um den schwer angeschlagenen Autobauer Opel. »Magna ist eine sehr gesunde Firma, wir haben ungefähr 1,5 Milliarden Dollar Bar-Reserven auf der Bank, da können wir ruhig in ein Geschäft hineingehen, ohne uns selbst zu gefährden«, sagte Gewerkschaftsfeind und Konzernchef Stronach. Gefährdet werden lediglich die Beschäftigten, denn rund die Hälfte der 11.000 Mitarbeiter in Österreich muss bereits kurzarbeiten und auf Lohn verzichten. Nach einer möglichen Übernahme soll in den Opel-Werken Personal weiter abgebaut werden – laut »Bild«-Zeitung europaweit rund 10.000 Stellen. Das wäre fast jeder fünfte Arbeitsplatz von Opel in Europa. »Es gibt keine Arbeitsplatzsicherung.«, so Stronach. Denn seine »goldene Regel« lautet ja: »Wer das Gold hat, macht die Regel«. Und so lauten seine Forderungen für die Übernahme eine Bürgschaft von 4,5 Milliarden Euro, weitere Hilfen in Milliardenhöhe und eine »teilweise« Übernahme der Pensionslasten von Opel in Höhe von drei Milliarden Euro durch den deutschen Bund. Zu allen Artikeln dieser Ausgabe |
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